Die Sau im Dreck
SM ist für mich nicht mit ästhetischen Kategorien fassbar und schon gar nicht zu (be)werten, weil es etwas absolut Individuelles ist.
Da klatscht der kleine, schon leicht erkahlte, hühnerbrüstige Karl Müller die Schlecker Fliegenklatsche auf die hängenden und Cellulitis geschwängerten Arschbacken von Anneliese Schmitz-Schlüter. Setzt ihr grellbunte Wäscheklammern von Tchibo an die kaum vorhandenen Schamlippen und reißt ihr ein Büschel ausgetrockneter blondierter Haarsträhnen von Schopf. Lässt sie ins Bierglas vom Opa pissen, um sie dann zwei Minuten mit schlaffem Schwanz durchzuficken. Sie schreit und quiekt und nennt ihn Herr und er sie Sau. Er würde und gibt sein Leben für sie und in ihren Augen ist er der wunderbarste, tollste und ehrlichste Mann im Universum. Jepp, das ist SM. Schön? Klar!
Ich sah real kaum bis gar nichts, was sich mit dem ästhetischen Anspruch von Hochglanzfotos auf Fetischseiten vergleichen ließe. Ich sah dicke, fette, dünne, kleine, große, unproportionierte, faltige, lang- oder kurzarmige, wohlproportionierte, blasse, gerötete, glatte, verpickelte und überhaupt einzigartig einmalige Menschenwesen schreien, speien, zittern, kotzen, pissen, sabbern, scheißen, jammern, weinen, rotzen, lachen, kriechen, krabbeln, kichern, brüllen, verstummen, strahlen, sich im eigenen Dreck wälzen und glücklich zufrieden rein aufrecht knien.
SM ist in meinen Augen real nichts Hochglänziges, nix, was ich mit Adobe in eine allgemein genießbare Form gießen könnte und auch nichts, was sich durch eine gestellte Momentaufnahme allgemeingültig einfangen ließe.
Es ist diese jeweils einmalige „Sau im Dreck“ und offenbart Schönheit nur im Auge der jeweils Beteiligten und genau das macht es zu dem Wunderbaren, was es ist: nicht verallgemeinerbar, nicht von einem gesellschaftlichem Mittelmaßkonsens zu vereinnahmen und nicht als gewinnträchtiges Konsumgut auf den Markt zu werfende.
Da klatscht der kleine, schon leicht erkahlte, hühnerbrüstige Karl Müller die Schlecker Fliegenklatsche auf die hängenden und Cellulitis geschwängerten Arschbacken von Anneliese Schmitz-Schlüter. Setzt ihr grellbunte Wäscheklammern von Tchibo an die kaum vorhandenen Schamlippen und reißt ihr ein Büschel ausgetrockneter blondierter Haarsträhnen von Schopf. Lässt sie ins Bierglas vom Opa pissen, um sie dann zwei Minuten mit schlaffem Schwanz durchzuficken. Sie schreit und quiekt und nennt ihn Herr und er sie Sau. Er würde und gibt sein Leben für sie und in ihren Augen ist er der wunderbarste, tollste und ehrlichste Mann im Universum. Jepp, das ist SM. Schön? Klar!
Ich sah real kaum bis gar nichts, was sich mit dem ästhetischen Anspruch von Hochglanzfotos auf Fetischseiten vergleichen ließe. Ich sah dicke, fette, dünne, kleine, große, unproportionierte, faltige, lang- oder kurzarmige, wohlproportionierte, blasse, gerötete, glatte, verpickelte und überhaupt einzigartig einmalige Menschenwesen schreien, speien, zittern, kotzen, pissen, sabbern, scheißen, jammern, weinen, rotzen, lachen, kriechen, krabbeln, kichern, brüllen, verstummen, strahlen, sich im eigenen Dreck wälzen und glücklich zufrieden rein aufrecht knien.
SM ist in meinen Augen real nichts Hochglänziges, nix, was ich mit Adobe in eine allgemein genießbare Form gießen könnte und auch nichts, was sich durch eine gestellte Momentaufnahme allgemeingültig einfangen ließe.
Es ist diese jeweils einmalige „Sau im Dreck“ und offenbart Schönheit nur im Auge der jeweils Beteiligten und genau das macht es zu dem Wunderbaren, was es ist: nicht verallgemeinerbar, nicht von einem gesellschaftlichem Mittelmaßkonsens zu vereinnahmen und nicht als gewinnträchtiges Konsumgut auf den Markt zu werfende.
Heidrun Müller - 1. Mrz, 10:49
