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    <title>Spurenleserin (Gedanken im Hier und Jetzt)</title>
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    <description>Gedanken im Hier und Jetzt</description>
    <dc:publisher>Heidrun Müller</dc:publisher>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-27T22:55:37Z</dc:date>
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    <title>Spurenleserin</title>
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  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6110698/">
    <title>Rauhnächte</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6110698/</link>
    <description>&lt;i&gt;Am tiefsten Punkt des Jahres, eingebettet in die sechs Wochen um das Fest der Wintersonnenwende, liegen die Rauhnächte, eine überaus magische Zwischenzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pendel der Zeit unterbricht in den Rauhnächten seine sonst zuverlässige Tätigkeit. Es steht für eine Weile still. Die längste Nacht im Jahr, die Wintersonnenwende, ist gewesen, doch in den Rauhnächten werden die Nächte noch nicht kürzer. Diese Zeit wird auch Menstruationszeit der Erde genannt: einerseits voller wilder Energie, alles durcheinanderrüttelnd, ungeduldig, herausfordernd und ausgleichende Gerechtigkeit verlangend und andererseits wunderbar geeignet, um sich eine Auszeit zu nehmen und Ruhe einkehren zu lassen, nach innen zu schauen, auf Träume zu achten und der inneren Stimme zuzuhören, ihr zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sonst geltenden Regeln werden außer Kraft gesetzt. Der Sage nach, zieht die Percht mit ihrem wilden Gefolge durch die Nächte und reißt alles mit sich, was nicht niet- und nagelfest ist. Es wird gesagt, dass Frau Holle auf die Erde kommt, um nachzusehen, was wir gesponnen haben. In der Mythologie findet sich auch Nana, Großmutter der Zeit, die ständig in ihrem Kessel der Möglichkeiten rührt und aus dem darin befindlichen Brei die Welt gestaltet - immer wieder neu. In den Rauhnächten, so wird gesagt, dürfen wir ausnahmsweise ihren Tanz tanzen. Was wir aus dem alten Jahr in den Kessel zurückgeben wollen, wird mit dem Brei vermengt. Wir sehen nach und nach, was wir in der kommenden Zeit umsetzen, formen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rauhnächten sollen die Frauen ihr ursprüngliches Gericht gehalten haben. Sie klagten Geschäftsleute, Bauern und sonstige Leute, meist Männer an, die sich im vergangenen Jahr eines Vergehens gegen Mensch, Tier oder Natur schuldig gemacht hatten. Vor dem Perchtengericht angeklagt zu werden, bedeutete in Zeiten des Patriarchats noch bis ins 18. Jahrhundert hinein eine öffentliche Schande. Es stellte ein wirkungsvolles Instrument sozialer Kontrolle in weiblichen Händen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauhnächte sind darüber hinaus Orakelnächte. Runen, vielleicht aus einem Kessel gezogen, geben Hinweise über die Potentiale der kommenden Monate. Die Verbindung zum Lebensfluss ist besonders gut, die Schleier zur Anderswelt sind dünn. Engel und sonstige helfende Wesen sind leicht erreichbar und offen für klar gesprochene Wünsche. Natürlich hilft es, wenn die Wünschende bereit ist, Schritte zur Erfüllung beizutragen. Doch den nicht beeinflussbaren Rest übernehmen diese Wesen auf freundliche Bitte hin sehr gerne. So zieht heitere Gelassenheit in uns ein. Wir haben alles getan und können loslassen. Alles wird sich entwickeln, auch wenn das Ergebnis anders aussieht, als wir es uns vorstellen konnten. Der Kern unseres Wunsches wird darin enthalten sein. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-27T22:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6110122/">
    <title>Reaktionen</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6110122/</link>
    <description>Oh, ich finde die Reaktionen auf die unten genannte Projektidee in manchen Communities sehr spannend. Anscheinend sind da zwei Tabuthemen aufeinander geknallt &quot;Sexualität&quot; und &quot;Alter&quot;.  Interessant ist auch, dass besonders ältere Menschen darauf mit viel Abwehr reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestätigt mich sehr darin, dass es Zeit ist, für solche Projekte.</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-27T13:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6108185/">
    <title>Projekt: Alter und Eros</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6108185/</link>
    <description>&lt;i&gt;Unbekümmert aber um Bewahrung von Sitte und Anstand, womit sie sonst sich zierte, ist die Seele deswegen bereit so nahe als möglich bei dem Gegenstand ihrer Sehnsucht zu ruhen. Diesen leidenschaftlichen Zustand heißen die Menschen Eros.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
(Platon, Phaidros) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sinnlichkeit und Alter&lt;/b&gt; - eines der letzten großen Tabu-Themen in unserer Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jugendliche äußern Ekel und Ablehnung, wenn sie mit Fotografien älterer Menschen konfrontiert sind, die mehr zeigen als nur ein lachendes oder weise blickendes Gesicht. Menschen, die sich im Alter offen zu ihrer Sexualität bekennen, werden in unserer Gesellschaft oft bestaunt, belächelt und finden n der Regel wenig Verständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alten Menschen in Heimen ist oft immer noch Empfang von Gästen nach 22h nicht gestattet. Sie leben oft in Mehrbettzimmern und unter ständiger Aufsicht. In der Altenpflegerausbildung ist das Thema Sexualität, wenn überhaupt, nur ein marginales. Im Allgemeinen sind für ältere Menschen Orte und Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme und Partnersuche eher selten und ähneln im Angebot, in Bezug auf Gestaltung, Stil und Angebotszeiten, meist dem von jüngeren Kindern. Vielen Alten ist aufgrund mangelnder Kenntnisse, fehlender Hardware oder finanzieller Ausstattung das Internet als mögliche Kontaktbörse immer noch verschlossen. Schönheit wird mit Jugend gleichgesetzt und als Voraussetzung für aktive Sinnlichkeit postuliert, etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend ist immer noch das in Gesellschaft und in unseren Köpfen herumgeisternde falsche Altersbild: Schönheit, Sinnlichkeit, sexuelle Aktivitäten nähmen mit zunehmenden Alter ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Meinem Vater hätte ich ja so etwas Schmutziges schon zugetraut, aber meiner Mutter? Nie !&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war erstaunt und überrascht über so viel Abwehr und Ablehnung, als ich mich aufmachte nach der Sinnlichkeit jenseits der 60er Lebensjahre zu fragen. Auch bei den Alten selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war erstaunt und überrascht über die gleichzeitige tiefe Sehnsucht und Begehrlichkeit, die sich nach längeren Gesprächen mit älteren Menschen einen Weg ans Licht bahnten und in Worten und Gesten ausdrückten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Wissenschaft und Medizin wurde mir immer wieder bestätigt, dass es keinen Grund dafür gäbe, Sinnlichkeit im Alter nicht genießen und leben zu können. Im Gegenteil sei ein aktives Liebesleben gesundheitsfördernd und trage sehr viel zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch scheint unsere Gesellschaft und wir selbst über ein Altersbild zu verfügen, in dem Sinnlichkeit jenseits einer bestimmten Altersgrenze kaum oder nur in Nischen denk- und lebbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt einen Perspektivwechsel zu initiieren und unsere Vorstellungen von Alter und Altern Stück für Stück zu überprüfen und neu zu gestalten. Dazu bedarf es Maßnahmen, Aktionen, Gelegenheiten, die sich wie Puzzelteile ineinander fügen und unsere Wahrnehmung und Haltungen langsam und nachhaltig verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunst, Fotografie, interaktive Ausstellungsformen und Ähnliches sind meiner Meinung nach besonders dazu geeignet, die unser Leben so grundsätzlich gestaltenden Kräfte von Eros und Liebe auch in Bezug auf Alter angemessen darzustellen. Gerade die Ansprache und der Einbezug aller Sinne schaffen einen neuen und anregenden Zugang für das Auf und Ab, das Schwanken, die Unsicherheiten und Ängste in der Liebe und in den erotischen Beziehungen auch im Alter. Sie vermitteln eher als jedes schlaue Buch und jeder noch so fundierter Vortrag die enorme kulturelle und geschichtliche Vielfalt und deren Abhängigkeit von Ökonomie und Glaubenssystemen, von Religion und Moral in Bezug auf unsere Altersbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum starte ich hiermit das Projekt: &quot;Alter und Eros&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist die Initiierung, Gestaltung und Durchführung einer interaktiven Ausstellung (und ergänzendem Begleitprogramm und Materialerstellung etc.) in deren Rahmen das Thema Sinnlichkeit und Alter für Menschen aller Altersgruppen sinnstiftend aufbereitet werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür suche ich interessierte und engagierte Personen, die sich in das Projekt mit einbringen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidi</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-25T10:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6107219/">
    <title>Gedöhns</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6107219/</link>
    <description>Ach, dieses ganze beschauliche... quatsch ... verlogene Rumgedöhnse wegen Weihnachten geht mir auf die Nerven. &lt;br /&gt;
Ihr wollt zusammen gemütlich beisammen sein? Dann tut es doch! Ihr wollte dem Anderen etwas von Herzen schenken? Dann tut es doch! Ihr wollt euch liebhaben? Dann tut es doch! Ihr wollt zusammen vergnüglich essen und plaudern? Dann tut es doch! Ihr wollt euren Glauben in Gemeinschaft einen Ausdruck geben? Dann tut es doch! Ihr wollt Erbarmen zeigen und Barmherzigkeit üben? Dann tut es doch! Ihr wollt Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen? Dann kümmert Euch endlich drum! Das Jahr hat 365 Tage - so viele Gelegenheiten, Chancen, Möglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nöh, ich bekomm den Spruch &quot;Fröhliche Weihnachten&quot; nicht mehr locker leicht über die Lippen. Punkt.</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-24T10:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6098090/">
    <title>Schnell, gut und günstig</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6098090/</link>
    <description>Es gibt nur drei Möglichkeiten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut und billig  geht nicht schnell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut und schnell  gibt es nicht billig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell und billig  wird nicht gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Such dir eins aus!</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-17T19:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6095085/">
    <title>Winterblues</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6095085/</link>
    <description>Soooo kalt ... brrrr ...  der Kreis schließt, endet und erneuert sich ... Zeit für Innehalten, Sammeln, Sichten - Loslassen und Transformieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Dezemberlied &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harter Winter, streng und rauch, &lt;br /&gt;
Winter, sei willkommen! &lt;br /&gt;
Nimmst du viel, so gibst du auch, &lt;br /&gt;
Das heißt nichts genommen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar am Äußern übst du Raub, &lt;br /&gt;
Zier scheint dir geringe, &lt;br /&gt;
Eis dein Schmuck, und fallend Laub &lt;br /&gt;
Deine Schmetterlinge, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabe deine Nachtigall, &lt;br /&gt;
Schnee dein Blütenstäuben, &lt;br /&gt;
Deine Blumen, traurig all &lt;br /&gt;
Auf gefrornen Scheiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Raub der Formenwelt &lt;br /&gt;
Kleidet das Gemüte, &lt;br /&gt;
Wenn die äußere zerfällt, &lt;br /&gt;
Treibt das Innere Blüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken, die der Mai &lt;br /&gt;
Locket in die Weite, &lt;br /&gt;
Flattern heimwärts kältescheu &lt;br /&gt;
Zu der Feuerseite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlung, jene Götterbraut, &lt;br /&gt;
Mutter alles Großen, &lt;br /&gt;
Steigt herab auf deinen Laut, &lt;br /&gt;
Segenübergossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Busen fühlt ihr Wehn, &lt;br /&gt;
Hebt sich ihr entgegen, &lt;br /&gt;
Lässt in Keim und Knospen sehn, &lt;br /&gt;
Was sonst wüst gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer denn heißt dich Würger nur? &lt;br /&gt;
Du flichst Lebenskränze, &lt;br /&gt;
Und die Winter der Natur &lt;br /&gt;
Sind der Geister Lenze! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Grillparzer, 1791-1872 &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-16T08:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6091867/">
    <title>Selbstbewußtsein</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6091867/</link>
    <description>&lt;i&gt;Ich habe Neues für diesen Kampf getan. Ich habe mit einem Alligator gerungen, mit einem Wal gerauft, dem Blitz Handschellen angelegt und den Donner eingekerkert. Ich bin böse. Letzte Woche hab&apos; ich einen Felsen ermordet, einen Stein verletzt und einen Ziegel krankenhausreif geprügelt. Ich bin so gemein, dass ich selbst Medizin krank mache. Letzte Nacht betätigte ich den Lichtschalter in meinem Schlafzimmer und war im Bett bevor es dunkel war. Ich bin so schnell, dass ich durch einen Hurrikan laufen kann ohne nass zu werden. Wenn George Foreman auf mich trifft, wird er seine Schulden bezahlen. Ich kann untergehen und dabei das Wasser austrinken und einen toten Baum töten, wartet bis ihr Muhammad Ali seht. &lt;/i&gt;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesses, Rumble in the Jungle ;-) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das war der einzige Boxkampf, den ich mir im Leben von hinten bis vorne angeschaut habe. Hammerhart... ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat das was mit Selbstbewußtsein zu tun, diese Sprüche oben von Ali? Und hat ein gesundes Selbstbewußtsein etwas mit einer erfüllten Sinnlichkeit zu tun? Aber sicher doch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Selbstbewußtsein kannst Du lernen und trainieren. Zum Beispiel bei mir. Ab Frühjahr 2010 &lt;/b&gt;*strahl</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-14T13:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6084833/">
    <title>Winterträume</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6084833/</link>
    <description>Träume von Italien, von Sonne, Strand und kühlen Kirchen... auf Treppen sitzend und das Gewusel der Menschen beobachtend... und plaudern, lachen, singen, ohne Zeitdruck und ohne schwarze Löcher um mich drumherum... Jesses und dann find ich auf youtube die alten Lieder von der NCCP und die Erinnerungen purzzeln durch mein Gemüt: Lucio Dalla, Dario Fo und die Festivals mit der traditionellen Musik .... solch eine brennende Sehnsucht ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Lqhfdh1X_l0&amp;feature=player_embedded&quot;&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-09T23:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6079760/">
    <title>Weihnachtskalender</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6079760/</link>
    <description>&lt;b&gt;Die Spurenleserin: Ein Gespräch mit Sexualtherapeutin Heidrun Müller&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Du bist als Gestalt-Therapeutin tätig - u.a. im Bereich Sexualtherapie. Zuvor warst Du als Pädagogin im Bereich Drogen- und Integrationsberatung beschäftigt. Wie ist es dazu gekommen, dass vermehrt Klienten mit sexuellen Themen zu Dir kommen? Wie unterstützt Du sie dabei, Ihre Anliegen zu lösen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin von Haus aus Pädagogin mit mehreren Zusatzausbildungen. Dazu gehören unter anderem eine gestalttherapeutische Ausbildung, eine Ausbildung in Sucht- und Präventionsberatung, Weiterbildungen im Bereich Familien-, Gesprächs- und Sexualtherapie, Psychodrama, und, und, und  arbeiten und immer weiter und wieder lernen, was ja im Alter von 53 Jahren nix besonderes ist. Zur Zeit mach ich zum Beispiel eine NLP-Ausbildung.&lt;br /&gt;
Momentan arbeite ich fast ausschließlich als Sexualcoach mit einem sehr speziellem Klientel. Da ich mich selbst seit Jahren in der Fetisch- und BDSM-Szene bewege, sowohl bi- als auch polysexuell bin und lebe, ergab es sich wie von selbst, dass mich vermehrt Menschen ansprachen, die mit ihren Neigungen in irgendeiner Weise Probleme bzw. einen gewissen Leidensdruck hatten und mir vertrauten. Anscheinend bin ich verdammt gut in dieser Art von Begleitung und Zusammenarbeit. Das sprach sich rum und irgendwann entschied ich mich dazu, dies wieder professionell anzubieten.&lt;br /&gt;
Meine Klienten kommen oft zu mir mit dem Wunsch mach es weg!, oder sie kommen zu mir mit der großen Sehnsucht nach Ausleben und endlich SoSeinDürfen, und finden allein den Weg nicht. Manche kommen auch, weil sie sich in der Szene nicht zurecht finden und ahnen, dass sie sich da etwas antun bzw. versuchen zu sein, was sie eigentlich gar nicht sind. Sie wollen Zärtlichkeit , Liebe, Versorgung, Achtung und Aufmerksamkeit und meinen dieses nur bekommen zu können, wenn sie sich masochistisch oder devot geben. Manche leiden unter der von ihnen vermuteten Perversität ihrer sexuellen Wünsche und Fantasien. Andere haben im höheren Alter noch niemals irgendwelche sexuellen Erfahrungen gemacht und andere haben in ihrer Beziehung einen momentanen sinnlichen Leerlauf. Die Beweggründe mich aufzusuchen sind immer vielfältig und immer einzigartig, so wie eben jeder Mensch halt einzigartig und etwas ganz Besonderes ist.&lt;br /&gt;
Dementsprechend sieht auch meine Arbeit und Begleitung aus. Individuell und immer genau auf diesen einen speziellen Menschen angepasst. Durch meine Lebenserfahrungen und meine vielen Aus- und Weiterbildungen verfüge ich über eine ziemlich große Werkzeugkiste und in die greife ich dann rein und finde für jeden Menschen das Passende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gibt es Grundsätze in Deiner Arbeit? Mit welchen Menschen arbeitest Du beispielsweise zusammen, mit welchen nicht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich arbeite heute grundsätzlich nur mit Menschen zusammen, die nicht psychisch-pathologisch krank sind. Menschen, deren Kern in meiner Welt und von mir als gesund und stabil angesehen wird. Die sich nach meinem Verständnis nur ein wenig, oder auch mehr, verheddert oder verlaufen haben und alles Lösende in sich tragen und nur den Zugang gerade nicht finden. Menschen, die eine medikamentöse Unterstützung, ambulante Betreuung oder gar einen Klinikaufenthalt benötigen, werden von mir in kompetente Hände weiter empfohlen/begleitet.&lt;br /&gt;
Sexualität und Sinnlichkeit haben in meiner Welt unendlich viele Facetten. Gemeinsam erarbeite ich mit den Klienten einen Blick auf diese Vielfältigkeiten und übe und erprobe eine spielerische Flexibilität in den eigenen Denk- und Handlungsmuster. Das Wahrnehmen von unzähligen Wahlmöglichkeiten ist immer Teil der gemeinsam erarbeiteten Zielsetzung.&lt;br /&gt;
Wer mit mir zusammen arbeitet, dem gehört meine Aufmerksamkeit. Deshalb stehe ich meinen Klienten auch rund um die Uhr zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Ich bin nicht finanziell abhängig von meiner Arbeit mit den Klienten. Deshalb nehme ich immer nur so viele Klienten an, dass ich jedem die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit, die individuell benötigt wird für eine zügige und kompetente Zielerreichung, zukommen lassen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche Möglichkeiten gibt es, sexuelle Grenzerfahrungen, zum Beispiel, Vergewaltigungen oder Kindesmissbrauch aufzulösen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gibt es immer zwei Seiten - die des Opfers und die des Täters. Zum Umgang und zur Hilfe mit den Opfern: Um innerlich damit klar zu kommen, gibt es nur einen Weg- das Opfer muss irgendwann an den Punkt kommen und so stark und selbstbewusst sein (gelernt und begleitet auf vielen Ebenen), dass es den Täter innerlich los läßt. Alles andere sind nur Heftpflaster, die sich wieder und wieder lösen und die Wunden aufbrechen lassen.&lt;br /&gt;
Zum Umgang und zur Hilfe für die Täter: Einsperren, Wegschließen, Therapieren  so wie es heute schon gemacht wird. Nur, was fehlt: der individuelle Weg. Betreuung, Begleitung, Beurteilung entsprechend der individuellen Ausgangslage. Langfristig, intensiv, auf diesen besonderen, einzigartigen Menschen bezogen. Es fällt auf: der Täter ist heute in der Regel nur in zwei Momenten wirklich interessant, auch für die Forschung: im Moment seines Prozesses und im Moment seiner Wiederholungstat. Der Mensch interessierte weder vorher noch dazwischen noch nachher .&lt;br /&gt;
Ich habe mit Menschen gearbeitet, die ihre Kinder geschändet haben. Ich habe in solch einer Situation mein Gegenüber oft als verzweifelten Menschen erlebt, als hilflos, zerrissen - und er oder sie hatte meine ganze Aufmerksamkeit und auch mein Mitgefühl. Und ich habe mit den Kindern gesprochen und sie begleitet und die toten Kinder gesehen und sie hatten meine ganze Liebe und mein tiefstes Mitleid. Ich war und bin zerrissen von Traurigkeit, unbändigem Zorn und ja, vielleicht auch Hass.&lt;br /&gt;
Und nein, ich bin kein Opfer und nein, ich bin keine Täterin in direkter Form. Ich kann mir weder anmaßen, die eine noch die andere Seite wirklich, reziprok wahrzunehmen. Ich kann nur mit dem denken und arbeiten und mich durchtasten, was ich von beiden Seiten offenbart bekommen habe. Und Lösungen, fertige, für alle geltende, die habe ich nicht. Und wenn ich sie einmal zu habe dächte, dann wäre mir vor mir selbst gruselig und ich würde sie gleich wieder auf den Müll schmeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit welchen weiteren Themen kommen Deine Klienten zu Dir?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Gruppe unter meinen Klienten sind die Absolute Beginners. Dabei handelt es sich um erwachsene Menschen ohne sexuelle Beziehungserfahrung. Kennzeichnend ist dabei die Unfreiwilligkeit dieses Erfahrungsmangels und das Leiden unter demselben. Mit zunehmendem Alter wird dieses Leiden, welches oft verbunden ist mit Scham, Hemmungen und Verheimlichung, größer und manchmal unerträglich. Die Zusammenarbeit und Begleitung ist besonders hier immer absolut individuell und geht über Körperarbeit, Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, Förderung des Selbstbewußtseins bis hin zu begleitenden Schritt für Schritt Übungen im Kontaktbereich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche sexuellen Praktiken gehen Deiner Meinung nach gar nicht? Wo sind Grenzen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedwede Form von Sexualität und Sinnlichkeit beruht immer auf der Freiwilligkeit und der Einvernehmlichkeit von allen Beteiligten. Ansonsten ist es Gewalt, Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Vergewaltigung und damit ein Straftatbestand.&lt;br /&gt;
Freiwilligkeit ist das zentrale Stichwort und in diesem Begriff steckt der freie Wille jedes Beteiligten: weder aus Not, noch aus Abhängigkeit, weder aufgrund von Erpressung, noch aufgrund von sonstigen Nötigungen und Zwängen entscheidet sich jeder einzelne Mensch bei klarem Verstande dazu Sexualität in der von ihm gewählten Form auszuleben.&lt;br /&gt;
Sexualität mit Minderjährigen und Abhängigen im obigen Sinne sind in meiner Welt absolute Nogo´s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie sieht ein gesundes Sexleben aus?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne hier in einen Diskurs über den Begriff der Gesundheit einzutreten, ist in meiner Welt ein erfülltes Sexualleben vor allem durch Freiwilligkeit, vielfältigste Wahlmöglichkeiten, Einvernehmlichkeit, Flexibilität, Eigenverantwortung und Genuss aller Beteiligten gekennzeichnet. Alter, Geschlecht, Neigung und Beziehungsformen spielen dabei für mich nur eine marginale Rolle und kommen eher bei der jeweiligen Auswahl der Sexualpartner zum Tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was müsste sich Deiner Meinung nach an unserer Erziehung ändern, damit wir ein gesundes Verhältnis zu unserer Sexualität entwickeln können?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Och, es würde schon langen, wenn die Grundannahmen des Konstruktivismus als verbindlich in den Wertekanon unser Gesellschaft einfließen würden. Sexualität ist ja nichts historisch-gesellschaftlich-kulturell Losgelöstes. Prägend ist da ja, neben den allgemeinen aktuellen Werten, auch das gesellschaftlich tragende Menschenbild, die bevorzugte Beziehungsform und die Stellung von Menschen, die anders sind und leben.&lt;br /&gt;
Letztendlich geht es unterm Strich wieder nur darum: Macht Kinder stark, selbstbewußt und reflexionsfähig. Seid ihnen lebendige und anfassbare Vorbilder in den Werten, die ihr ihnen Tag für Tag vorgebt. Lebt das, was ihr predigt und haltet es aus, dass die nächste Generation sich daran reibt und angstfrei kritisch hinterfragt und ihre eigenen Wege sucht und findet. Dann klappt das auch mit der Sexualität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie gefällt Dir der Roman Feuchtgebiete von Charlotte Roche?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand ihn langweilig und ermüdend in seinen ständigen sprachlichen Wiederholungen. Viel Text, wenig Inhalt. Keine angebotene Möglichkeit der reziproken Wahrnehmung der Akteurin. Irgendwie ging mir beim Lesen immer Mario Barth durch den Kopf und der Gedanke, dass ein Tabu-Thema sich durch kollektives Kichern über vermeintlich Ekliges nicht auflösen wird. Eher im Gegenteil. Das Objekt des Ekels bleibt ja als solches mit dem Attribut eklig weiterhin verbunden. Ein netter Versuch, aber vom Effekt her eher ein kurzlebiges Geklingel in der Kasse und ein bissl Abbau des Aufmerksamkeitsdefizites bei der Autorin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jetzt mal weg vom Thema Sex. Welche weiteren Themen liegen Dir am Herzen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich arbeite nebenbei und ehrenamtlich immer wieder mit Menschen zusammen, die aus diesen und jenen Gründen in unserer Gesellschaft auf Hindernisse in der persönlichen Entwicklung und Entfaltung stoßen. Themen und Projekte sind da unter anderem: Coaching und Begleitung von Jugendliche ohne Schulabschluß und Ausbildung, Begleitung und Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, Altern und Alter, Schuldnerberatung und Prävention.&lt;br /&gt;
Außerdem schreibe ich Kinderbücher, erotische Kurzgeschichten, Romane und Sachtexte zu den verschiedensten Themen.&lt;br /&gt;
Schwerpunkt und Motivation in all diesen Projekten ist mein Wohlwollen und meine Liebe zu mir und zu allen anderen Menschen. Mehr läßt sich darüber eigentlich gar nicht sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was möchtest Du in fünf Jahren machen? Wo möchtest Du sein?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In fünf Jahren bin ich genau dort, wo ich im dannigen Hier und Jetzt halt sein will. Und ich werde genau das tun, was ich dann eben tun will. Anders kann ich es nicht ausdrücken, weil es im Vorherigen und im Jetzigen halt auch so ist. Ich bin immer dort, wo ich sein will und tue immer das, was ich tun will. Sonst würde ich nicht da sein und es auch nicht tun. Was dies konkret in fünf Jahren sein wird - das weiß ich jetzt noch nicht, weil alles immer im Fluß ist und Zeit eine sehr subjektive Wahrnehmung. Fünf Jahre ist mir viel zu lang und ich mag mich nicht einschränken und beschneiden, indem ich mich auf so einen langen Zeitraum festlege mit irgendwelchen Zielen und Plänen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was wünschst Du Dir zu Weihnachten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was ich auch bekommen werde: alle meine Lieben werden um mich sein und es wird gekichert und gelacht und geredet und gegessen und, und, und Ein Tag des Zusammenseins halt, wie es viele im Laufe eines Jahres halt gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche Pläne hast Du fürs kommende Jahr?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die autobiographischen Tagebücher des Nichts werden veröffentlicht werden. Ich werde einige Workshops anbieten und endlich einen Persönlichen Assistenten finden, der/die es mir ermöglicht meine Zeit nicht mehr mit Dingen zu verplempern, die ich eh nicht kann und die mir auch nicht liegen. Zwei Buchprojekte stehen noch offen und unendlich viele Karteikarten warten darauf endlich in Texte einzufließen. Außerdem werde ich mich zu meiner Freude und meinem Genuss um meine Stimm- und Sprechausbildung kümmern. Och, und dann wird sicher noch das eine oder andere plötzlich unerwartet vor mir auftauchen und um Aufmerksamkeiten bitten und flehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was möchtest Du in Deinem Leben unbedingt erlebt haben?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von hehren Zielen wie Weltfrieden und keinen Hunger mehr und Gesundheit und Gerechtigkeit für Alle und Jeden und überhaupt: Fallschirmspringen, Tauchen in der Südsee und so lange auf einem Felsen sitzen und Wale beobachten, bis ich keine Lust mehr dazu habe.&lt;br /&gt;
Und dann, so in vierzig oder fünfzig Jahren, Leben und Sterben in Rom.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gibt es ein Motto, das Dir besonders gefällt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Spruch von Ron Smothermoon aus seinem Drehbuch für die Meisterschaft des Lebens begleitet mich schon seit Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie sind schon für Ihr Leben verantwortlich, vollständig. Die einzige Frage ist: Werden Sie das anerkennen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da in diesem Leben, die Auslösung des Widerspruches von Stolz und Demut, meine Aufgabe ist, dies von mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nur wer sich selbst wertschätzt, um die eigenen Widersprüche und um sein inneres Chaos weiß und sich gerade deswegen wohlwollend und liebevoll im Spiegel betrachten und annehmen kann, wird sich in Demut beugen und voller Stolz aufrecht gehen können.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vielen Dank für das Gespräch!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kulissenblog.de/jetzt-wirds-fetisch&quot;&gt;http://www.kulissenblog.de/jetzt-wirds-fetisch&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-07T08:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6070977/">
    <title>Schwarze Löcher</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6070977/</link>
    <description>Es gibt Menschen, die sind wie Schwarze Löcher. Die meinen es nicht mal böse oder sind das mit Absicht. Sie sind es einfach. Und sie ziehen jedwede positive Energie im Raum und um sich drumherum in sich hinein und transformieren diese in ... ja, in was eigentlich?... ... Kann ich die irgendwie stopfen, umpolen... oder muss ich denen einfach nur strikt aus dem Weg gehen? Es nervt. Punkt.</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-01T09:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6062536/">
    <title>Angst</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6062536/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Du hast Angst vor mir? Dann geh, denn Angst ist ein Gefühl, dass ich nicht auslösen möchte bei dir. Niemals! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst dich fürchten, vor dem, was du noch nicht kennst. Kannst zittern und beben vor meinem ungewissen zukünftigen sinnlichen Tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Angst, Liebes, die gehört nicht in eine Beziehung mit mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dein Hort gegen die Angst. Wenn du dies anders empfindest, dann, ja dann läuft etwas grundsätzlich falsch bei dir und zwischen uns.&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst ist ein mächtiges Gefühl. Ein wesentlicher Motor des Lebens. Unverzichtbar. Doch einen Menschen, vor dem ich Angst habe oder der mir Angst macht, den kann ich nicht lieben. Denn zur Liebe gehört Achtung und ich achte (auf) dich und mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal aber, da verwechseln wir die Angst vor einem Menschen mit der Angst vor uns selbst. Da lieben und achten wir uns selbst nicht in dem Maße, wie es uns gebührt. Ein Scheißgefühl ... und es ist unendlich entlastend, kurzfristig, die Angst vor sich selbst dann auf ein Gegenüber zu übertragen und sich in projezierten/imaginierten Äußerlichkeiten des Anderen zu verfangen. Unterm Strich jedoch gilt immer noch und immer wieder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nur wer sich selbst wertschätzt, um die eigenen Widersprüche und um sein inneres Chaos weis und sich gerade deswegen wohlwollend und liebevoll im Spiegel betrachten und annehmen kann, wird sich in Demut beugen und voller Stolz aufrecht gehen können. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ach ja, kommunizierte Angst vor einer realen Person bringt die heldenhaften Retter auf den Plan. Das ist in vielen Fällen gut so. In manchen Fällen jedoch wird dadurch das sich selbst nicht liebende Ego nur noch in seiner Opferrolle bestärkt und verheddert sich noch aussichtsloser in die Verstrickungen der eigenen Unleidlichkeiten.</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-25T15:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6027321/">
    <title>Hoffnung</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/6027321/</link>
    <description>Hoffnung ist, wenn du dem Gegenüber die Freiheit läßt zu tun und zu lassen, was immer es will und wünscht und doch diese Sehnsucht in dir trägst, sein Wollen und Wünschen wäre mit den deinigen in Teilen identisch und ab und an auf dich bezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dies nicht der Fall ist, dann spricht dies weder gegen diese Form von Freiheit noch gegen die Berechtigung deiner Sehnsüchte, sondern sagt dir lediglich, dass du diesmal Hoffnung mit Illussion verwechselt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür mag es gute Gründe gegeben haben. Doch, sobald du diese erkannt hast, solltest du dich aufmachen und neue Wege beschreiten. Hoffnung nährt, Illussion frißt dich auf.</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T20:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/5986496/">
    <title>Sonntägliches</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/5986496/</link>
    <description>Ich kam als auf Frau auf die Welt und mein Opa meinte: &quot;Scheiß drauf! Ein Teil der Welt liegt dir zu Füßen, den anderen Teil musst dir halt erobern wie ein Mann!&quot; Ich glaub, so fing es an.</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T07:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/5943556/">
    <title> Opfer ist keine Liebe </title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/5943556/</link>
    <description>&lt;i&gt;Aber, ich sage es Dir jetzt und möchte damit ernst genommen werden: Es ist nicht Deine Aufgabe, für mich zu sorgen. Ich möchte mir die Chance einräumen, mit Hilfe anderer Männer von weiblicher Unterstützung, auch von Deiner, unabhängiger zu werden. Ich will es wirklich, weil ich leben und bei Vernunft bleiben will. &lt;br /&gt;
Meine Aufgabe ist, für mich sorgen zu lernen, und dafür brauche ich Dich als Gegenüber, eine Frau, die auch ungehorsam sein und sich verweigern kann. Wenn ich lerne, für mich selbst zu sorgen, dann werde ich Dich mit einem liebevollen Blick im Auge haben und auf Dein Wohlergehen achten können. Wenn ich weiterhin verwöhnt werde, gelingt mir das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärest Du freier vom Ich-Ideal des Mich-Umsorgens, dann würdest Du manches, was nicht erbeten ist, nicht geben und Deine Angelegenheiten besorgen. Dann könnte ich auf Dich zugehen. Meine Erfahrung ist, dass ich mich spüre, wenn Du mich forderst, belastest, dass ich dann beginne , mich ernst zu nehmen und meine Dinge anzupacken. Darum will ich nicht geschont werden, nicht besorgt und nicht bedrängt mit dieser Sorge. Es tut mir am besten, wenn Du Deinen Weg gehst, ohne auf mich zu schauen, ob ich nun hinter oder vor Dir gehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Vorwort von Wilfried Wieck in Ihm zuliebe? von Irmgard Hülsemann&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, da sagt ein Mann recht kluge Worte *lächel</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-16T19:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://heidrunmueller.twoday.net/stories/5920400/">
    <title>Tütü</title>
    <link>http://heidrunmueller.twoday.net/stories/5920400/</link>
    <description>&lt;b&gt;Badewanne, Sahara, Autowaschstrasse, Leuchtrakete, Tütü&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine Autowaschstrasse in der Sahara erscheint mir so sinnig wie ein mitternächtliches Schaumbad im Tütü in einer Badewanne auf einer durch Leuchtraketen erhellten Lichtung mitten im Bayerischen Wald. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Heidrun Müller</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Heidrun Müller</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-04T09:10:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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