Samstag, 8. März 2008

Wie wünsch ich mir...

Wie wünsch ich mir, du würdest dich erinnern an all die ungeweinten Tränen, die du in dich hinein gefressen hast. Weil da niemand war, der sie gerne genommen und bei sich aufbewahrt hätte wie einen wertvollen Schatz.

Wie wünsch ich mir, du würdest dich erinnern an all die kleinen Wunder, die dich umgaben und über die du mit niemandem sprechen konntest. Weil da niemand war, der sie voll Staunen mit dir teilen wollte.

Wie wünsch ich mir, du würdest dich erinnern an den Hunger, der in dir brannte und den du dann doch immer nur mit Ungesundem besänftigen konntest. Weil da niemand war, an dem du dich satt essen durftest.

Wie wünsch ich mir, du würdest dich erinnern an den Geruch von fremder Haut und den Geschmack von zärtlicher Berührung, die dir doch nur beiläufig und unabsichtlich für einen kurzen Moment zu genießen erlaubt waren. Weil da keine Aufmerksamkeit und keine Liebe um dich waren.

Wie wünsch ich mir, du würdest dich erinnern an all das Schöne und Wunderbare, dass dir als Gabe mit auf dem Weg gegeben wurde und dass du verloren hast in all den Wirrungen deines Lebens. Weil da niemals jemand war, der dich eine Weile gebend begleitet hat.

Wie wünsch ich mir, dass du meine Hand nähmest, in der ich all deine ungeweinten Tränen auffangen würde.

Wie wünsch ich mir, dass wir unser Staunen über all die verrückten Dinge des Lebens teilen und unser gemeinsames Lachen neue Wunder gebären ließe.

Wie wünsch mir, dass du dich so an mir satt äßest , dass dein Hunger für eine Weile wirklich gestillt wäre.

Wie wünsch ich mir, dass der Geruch meiner Haut deine Sinne berauschen und meine Zärtlichkeiten dich liebevoll ertränken würden.

Wie wünsch ich mir, für eine kleine Weile an deiner Seite zu sein.


Deine Erinnerungen kann ich nicht verändern, die Zeit nicht zurück drehen. Da hilft auch kein Wünschen. Doch wir könnten neue schaffen. Jetzt. Für die kommenden Zeiten.

Agent Smith:

Es gibt so Sätze, die mag ich... die zergehen mir auf der Zunge... die sind durch Wortfolge, Betonung, Kontext, eben der Inszenierung insgesamt einfach perfekt... auch wenn ich mit dem Inhalt der Aussagen nicht immer übereinstimme *lächel ....



I'd like to share a revelation that I've had, during my time here. It came to me when I tried to classify your species. I realized that you're not actually mammals. Every mammal on this planet instinctively develops a natural equilibrium with the surrounding environment, but you humans do not. You move to an area, and you multiply, and multiply, until every natural resource is consumed. The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we are the cure.

The Matrix

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